FMK Süd
Wohn- und Geschäftshaus / Lünen
17. September 2018

Ehemaliges Hufnagel-Kaufhaus für 1,5 Millionen Euro saniert -
Vermarktung läuft bald an


Die Sanierung des Hufnagel-Hauses in Brambauer hat sich deutlich in die Länge gezogen. Jetzt steht das millionenschwere Projekt vor dem Abschluss. Wir haben mit den Verantwortlichen geredet.

von Torsten Storks | Brambauer, 04.03.2019

Die millionenschwere Sanierung des ehemaligen Hufnagel-Kaufhauses an der Kreuzung Königsheide/Waltroper Straße in Lünens größtem Stadtteil Brambauer ist so gut wie erledigt.

„Bis auf wenige Restarbeiten im Innenbereich sind wir fertig.“ Das sagte Özkan Kochan, Geschäftsführer der Ulmer FMK-Süd GmbH und Sohn des Hauseigentümers Seracettin Kochan, am Dienstag (26.) auf Anfrage unserer Redaktion.

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben auf die Entwicklung, den Bau und die Verwaltung von Immobilien spezialisiert. Zu seinen jüngsten Vorzeigeprojekten zählt nunmehr auch das kernsanierte Hufnagel-Haus. Auf der firmeneigenen Hompage ist von einem Wohn- Geschäftshaus in Lünen die Rede.


Statikprobleme, Familienzwist

Zur Erinnerung: Die Sanierung des früheren Kaufhauses im Herzen Brambauers hatte sich in den vergangenen Jahren mehrfach verzögert - auf vermeintliche Statikprobleme folgten Streitereien zwischen dem in Bayern lebenden Eigentümer Seracettin Kochan, der hatte das Gebäude 2014 gekauft, und seinem Neffen, dem Lüner Bauunternehmer Erol Kochan. Der war von 2016 an zunächst für die Sanierung zuständig, stieg 2017 aber aus dem Projekt aus - wegen unterschiedlicher Auffassungen über Art und Umfang der Arbeiten, wie unsere Redaktion aus dem Familienumfeld erfuhr. Im vergangenen Jahr übernahm dann FMK-Süd das Ruder.


Teure Außenfassade

Ursprünglich sollte die Sanierung mit rund 500.000 Euro zu Buche schlagen. Am Ende seien rund 1,5 Millionen Euro in die Komplett-Sanierung des Hauses investiert worden, sagte Özkan Kochan - und dass nur beste Materialien verarbeitet worden seien. Das gelte sowohl für den Außen- als auch den Innenbereich. Würden im Schnitt pro Quadratmeter Außenfassade 120 Euro fällig, seien es bei dem ehemaligen Hufnagel-Kaufhaus 240 Euro gewesen, sagte der FMK-Geschäftsführer weiter.


Luxuriöse Innen-Ausstattung

Mit der Vermarktung der „acht Luxus-Wohnungen“ (Kochan) will die Firma im Juni starten. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 70 und 120 Quadratmeter. Der Quadratmeter-Preis liegt um die 9 bis 11 Euro. „Da haben wir uns an den ortsüblichen Mieten für Neubauten orientiert“, so Özkan Kochan: „Neben hochwertigen Böden, Fliesen und Marmor glänzen die Wohnungen mit bodentiefen Fenstern, dreifach verglast und schalldicht, elektrischen Fenster-Rollladen und vielen anderen hochwertigen Ausstattungsmerkmalen.“ Außerdem verfüge jede Wohnung über eine eigene Brennwert-Anlage. „Damit wollen wir sicherstellen, dass es keinen Ärger bei der Nebenkosten-Abrechnung gibt. Das regelt dann jeder Mieter selbstständig mit seinem Energielieferanten“, so Kochan weiter.


Gewerbeeinheiten

Bleibt noch die Frage, was mit den zwei Gewerbeeinheiten (rund 250 Quadratmeter) im Erdgeschoss des Gebäudes ist?

Auch hier setze man auf Exklusivität, sagte Özkan Kochan. Es gebe zwar zahlreiche Anfragen von Gastronomiebetrieben, doch das müsste laut Kochan „schon etwas ganz Besonderes sein“.

Für eine der beiden Gewerbeflächen sei FMK auf der Suche nach einem renommierten Mieter aus der Versicherungs-, Banken-, Steuerberater- oder Anwaltsbranche. Özkan Kochan: „Der Rest wird sich finden.“



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